
Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems bedingen ungefähr 50% der Todesfälle in Deutschland. Die hier zugrunde liegende Atherosklerose steht seit Jahren im Blickfeld der medizinischen und zellbiologischen Forschung. Das Fortschreiten der Atherosklerose ist klassischerweise über Jahre symptomlos, bevor es zu einem Herzinfarkt bzw. Schlaganfall kommt.
Unter Atherosklerose (auch Arteriosklerose) versteht man die krankhafte Veränderung der inneren Wand der Arterien. Bei einem Fortschreiten der Atherosklerose tritt eine zunehmende Einengung der Gefäße auf. Es kommt zu Durchblutungsstörungen, die bei geringradiger Ausprägung zunächst nicht bemerkt werden und die körperliche Belastbarkeit kaum oder nicht einschränken.
Selbst zu einem fortgeschrittenen Zeitpunkt, zu dem der Blutfluss durch einen Gefäßabschnitt bereits um mehr als die Hälfte reduziert ist, treten häufig noch keine Symptome auf (Abb. 1 und 2). Erst wenn das Gefäß sehr ausgeprägt atherosklerotisch verändert und der Blutfluss erheblich reduziert ist, treten erste Beschwerden, meist unter körperlicher Belastung, auf. Dann ist eine ursächliche Therapie oft nicht mehr möglich.
Die Prävention sollte Idealerweise in einem möglichst frühen Stadium ansetzen um irreversiblen Schädigungen vorzubeugen. Dabei sollte das höchste Ziel die Primärprävention (Vorbeugen und Verhüten von Krankheiten) sein. So zeigen Abb.3 und Abb.4 Veränderungen, die diagnostiziert wurden, bevor sie zu einem Ereignis führten. In der Sekundärprävention (bei bereits vorliegender Erkrankung) ist das höchste Ziel eine möglichst günstige Beeinflussung des Krankheitsverlaufs.
Bewegungsmangel, Übergewicht, erhöhter Blutdruck, sowie Stoffwechselstörungen (z.B. Diabetes mellitus Typ II), können zu fortschreitenden Veränderungen der Gefäße führen. Die genannten Risikofaktoren können jedoch auch unabhängig von Übergewicht bestehen und gelten jeweils als eigenständige Risikofaktoren für die Entstehung der Atherosklerose. In internationalen Risikoscores findet auch das Ausmaß körperlicher Aktivität Berücksichtigung (www.carrisma.net). Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen nehmen zusätzliche Risikofaktoren wie die Ausprägung des Bauchfettes/Leberfettes, sowie diverse laborchemische Parameter ebenfalls einen wichtigen Stellenwert ein.
Dauer: ca. 4,0 Std.
Darauf aufbauend können je nach Wunsch und Notwendigkeit folgende weitere diagnostische Verfahren aus unserem Leistungsspektrum durchgeführt und in den Untersuchungsablauf mit eingebunden werden.
Darüber hinaus können weiterführende orthopädische und biomechanische Untersuchungen und Untersuchungen durch unseren Kooperationspartner, der Radiologie SpOrt Stuttgart, eine sinnvolle Ergänzung sein. Diese finden Sie in unserem Leistungsspektrum.

Grundsätzlich möglich ist auch die Durchführung von Einzeluntersuchungen. Dieses Vorgehen bietet sich vor allem dann an, wenn bereits Vorbefunde vorhanden sind oder ein Befund im Verlauf kontrolliert werden sollte.
Die Ergebnisse Ihrer Untersuchungen sind ausführlich besprochen worden. Sie haben eine individuelle Anleitung bekommen, wie Sie Ihre Gesundheit im weiteren Verlauf günstig beeinflussen können. Hierbei hat körperliche und sportliche Aktivität einen besonderen Stellenwert. Auf Wunsch bietet sich zur Kontrolle des Interventionserfolges und Ihres Gesundheitszustandes eine erneute Vorstellung im Verlauf an. Hierbei wird gezielt überprüft, in welchem Maße Sie auf die empfohlenen Maßnahmen ansprechen und inwieweit die ausgesprochenen Empfehlungen modifiziert werden sollten.
